KunstflussBlock

08. März 2020

 

06. März 2020

 

 

Ruhestörung

 

24. Februar 2020

 

How to be an Artist – by SARK

 

Lasse dich fallen.

Lerne, Schnecken zu beobachten

Pflanze unmögliche Gärten.

Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.

Mache kleine Zeichen, die “ja” sagen und verteile sie überall in deinem Haus.

Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.

Freue dich auf Träume.

Weine bei Kinofilmen.

Schaukle, so hoch du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht.

Pflege verschiedene Stimmungen.

Verweigere dich, “verantwortlich” zu sein. Tue es aus Liebe.

Mache eine Menge Nickerchen.

Gib weiter Geld aus.

Mache es jetzt.

Das Geld wird folgen.

Glaube an Zauberei.

Lache eine Menge.

Bade im Mondlicht.

Träume wilde, phantastische Träume.

Zeichne auf die Wände.

Lies jeden Tag.

Stell dir vor, du wärst verzaubert.

Kichere mit Kindern.

Höre alten Leuten zu.

Öffne dich.

Tauche ein.

Sei frei.

Preise dich selbst.

Lass die Angst fallen.

Spiele mit allem.

Unterhalte das Kind in dir.

Du bist unschuldig.

Baue eine Burg aus Decken.

Werde nass.

Umarme Bäume.

Schreibe Liebesbriefe.…

Tanze so viel wie möglich!

 

20. Februar 2020

 

am 11.08.2009 schrieb mir Boris M.

LiebeRRRRRRRR:

solltest Du’s mal mit kriminalem proben, hier die passenden Zitate:

Es war eine Blondine. Eine Blondine, wegen der ein Bischof ein Loch ins Kirchenfenster getreten hätte.

Sie hatte ein gusseisernes Lächeln und Augen, die einem das Geld in der Hosentasche zählen konnten.

Keine Falle ist so tödlich wie die, die man sich selber stellt.

Ich brauchte einen Drink, ich brauchte eine hohe Lebensversicherung, ich brauchte Urlaub, ich brauchte ein Häuschen auf dem Land.

Was ich hatte, war eine Jacke, ein Hut und eine Pistole.

Raymond Chandler

 

meine Antwort:

Kriminale Gedanken

Es gibt Menschen

die glauben

dass es manchmal gar nicht schaden kann

Kirchenfenster einzutreten

je bunter desto besser

die tun das dann aber von draußen

vielleicht sogar eine Blondine

die einfach nur blond ist

ansonsten militante Atheistin

weil sie ewig diese Bischofsaugen sah

vor ihr, neben ihr mit Feindberührung, hinter ihr

außen Bischof, innen Schwein

es blieb nicht beim Fenster

eines Tages lag das Bischofschwein

leblos

auf der schon abgezählten Kollekte

das Schwein hatten sie unter den Teppich gekehrt

der Bischof wurde beerdigt

in Ehren

natürlich

und

die Fenster blieben heil

 

19. Februar 2020

 

Wie kenne ich diese Tage

Wie einst Sally Bowles

unter dem S-Bahn-Bogen

möchte sie

schreien

gegen den Winterblues

schreien

gegen den Frost

schreien

gegen die Gleichgültigkeit

der heruntergezogenen Mundwinkel

voll gewünschter Rollenwechsel

die Szenerie der demografischen Unterschiede

erlaubt keine zielorientierten Veränderungen